Kinderstadt Eilenburg endet mit gelungenem Stadtfest

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Mit einem grandiosen Stadtfest fand die Eilenburger Kinderstadt am Freitag, dem 1. Juli, einen gelungen Abschluss. Erstmals konnten Eltern und andere Erwachsene das von den Kindern auf den Namen "Kids-City" getaufte Gelände auf dem Eilenburger Berg besuchen. Am Eingang weist ein Schild darauf hin, dass der fällige Eintritt an die Umweltorganisation WWF gespendet wird. Das haben die Kinder so entschieden, erzählt Sven Wildberger von Kinder- und Jugendtreff JuST, der die Kinderstadt in diesem Jahr mit vielen Helfer_innen bereits zum zweiten Mal organisiert hat. Das Projekt des DRK-Kreisverbandes Eilenburg wird durch die Partnerschaft für Demokratie in Nordsachsen im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" sowie den Landkreis Nordsachsen unterstützt.

Mit der Kinderstadt-Währung KC können die Besucher_innen an verschiedenen bunt angemalten Hütten Speis und Trank erwerben und sich an einem Stand im Dosenwerfen üben. Mehrere im Laufe der Woche entstandenen Konstruktionen - ein Windrad, eine Solarstation, eine Wippe und ein Seifenkisten-Gefährt - können besichtigt und teilweise auprobiert werden. Die verschiedenen Gruppen - "Baumeister", "Einsteins", "Power Girlies" - waren echt fleißig. Ihre Aktivitäten wurden vom Medienteam "TaLaElLia" dokumentiert. Mit Unterstützung durch das SAEK Torgau entstanden viele Bilder und sogar einige kurze Filmbeiträge. Diese flimmern im Versammlungszelt über eine Leinwand. Hier hängen auch die acht "Stadtregeln", auf die sich die immerhin 40 Kinder, darunter einige mit Migrationshintergrund, am Anfang geeinigt haben. "Wir wollen keine Gewalt und auch keine Schimpfwörter!" heißt es da an erster Stelle. Un weiter: "Wir lösen Streit mit Worten!" und "Alle haben die gleichen Rechte!"

Der Höhepunkt des Festes ist das Bühnenprogramm, souverän moderiert durch den kleinen Rasim. Nach dem Auftritt von Clown Zipano, der auch einige der erwachsenen Gäste in seine halsbrecherischen Nummern einspannt, sind die Kinder an der Reihe zu zeigen, was sie so alles drauf haben: Jonglage, Akrobatik, mehrere Musikeinlagen mit Keyboard, Bechern, Gitarre, Flöte und Geige. Für alles gibt es von den Zuschauer_innen, darunter mit Ralf Scheler auch der Oberbürgermeister der Stadt Eilenburg, ausgiebigen Beifall. Und zum Abschluss bedanken sich die Kinder mit dem Lied "Applaus, Applaus" nach den Sportfreunden Stiller bei allen Teamer_innen und Helfer_innen der Kinderstadt.

Weitere Informationen und viele Fotos gibt es auf der Projekt-Homepage. Die Filmbeiträge können auf diesem Kanal angeschaut werden.

Die LVZ hat mehrfach berichtet: "Werkeln in der Eilenburger Kinderstadt" (30.06.2016), "Eilenburgs KInderstadt ist schon wieder Geschichte" (06.07.2016)

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