Europatag zum Thema Integration am 30. November in Oschatz

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Am 30. November findet am Oschatzer Thomas-Mann-Gymnasium ein Projekttag für die Schüler_innen der 11. und 12. Klassen zum Thema Integration von Geflüchteten statt. Das Projekt wird durch die Partnerschaft für Demokratie in Nordsachsen gefördert. Im Rahmen der Hubertuburger Friedensgespräche stellten drei Schüler_innen des Gymnasiums den kommenenden "Europatag" vor. Darüber berichtet die Oschatzer Allgemeine Zeitung am 23.11.2016 unter der Überschrift "Oschatzer Gymnasium präsentiert Europatag bei Hubertusburger Friedensgesprächen":

So hatten Vertreter regionaler Initiativen die Gelegenheit, im Ovalsaal des Schlosses ihre Arbeit vorzustellen. Im Mittelpunkt stand dabei das Bemühen um Toleranz, Verständigung und Integration. Diese Möglichkeit nutzte auch das Oschatzer Thomas-Mann-Gymnasium. Dort findet am 30. November zum dritten Mal der Europatag statt. Im Fokus ist die Integration von Flüchtlingen in Nordsachsen. Man wolle konkret schauen, was in der Kommune und im Landkreis dazu unternommen werde und sich dem Thema auf verschiedene Art nähern. „Ein Schwerpunkt wird zum Beispiel die Frage ’Was ist typisch deutsch? – Interkulturellen Vorurteilen auf der Spur’ sein“, kündigte Schülerin Lisa Gottschling an. Wie Integration schmecke wolle man dann bei einem gemeinsamen Mittagessen für alle Gymnasiasten probieren. „Außerdem planen wir Workshops und eine Podiumsdiskussion“, warb Pennäler Jonas Krause, „der Europatag ist eine sehr gute Möglichkeit, sich mit dem Thema Integration zu beschäftigten.“ Das sei von den Schülern so gewollt, versicherte Lehrerin Kerstin Krause. Auch wenn zum Teil ganz verschiedene Ansichten aufeinander treffen würden, sei der Wunsch, sich auszutauschen groß.

Auf der Homepage des Gymnasiums wird der Tag wie folgt angekündigt:

Mein Europa, dein Europa

Am Mittwoch, dem 30.11.2016 findet am Thomas–Mann–Gymnasium wieder der Europatag statt. Aus aktuellem Anlass wird das Thema in diesem Jahr die Integration von Flüchtlingen sein. Dabei sollen sich die Schüler der 11. und 12. Klassen kritisch mit Chancen und Gefahren der aktuellen Flüchtlingssituation auseinandersetzen.

So steht an diesem Tag ein vielfältiges Programm von Workshops für die insgesamt 140 Schüler bereit. Die zehn Workshops sollen dabei möglichst viele der unterschiedlichen Interessen der Schüler ansprechen. Und so variiert das Angebot von inhaltlich anspruchsvollen Workshops mit intensiver Projektarbeit bis zu niedrigschwelligen Angeboten. Die Schüler setzen sich in diesen Einzelworkshops, welche am Vormittag stattfinden, beispielsweise mit Problemen der Integration auseinander. Diese äußern sich in Form von Ausländerfeindlichkeit, aber auch in den sich für die Flüchtlinge auftuenden Verständigungshürden. Des Weiteren kann man selbst einmal politisch aktiv werden und Gesetze zur Asylpolitik entwerfen. Auch das Kennenlernen anderer Kulturen wird hier ermöglicht, dabei stehen vor allem die Sprache, die Religion, aber auch das Essen im Vordergrund. Der Workshop „Internationale Küche: So schmeckt Integration“ bietet somit die Möglichkeit, sich auch praktisch zu betätigen und gleichzeitig noch mit Flüchtlingen aus der Umgebung ins Gespräch zu kommen, die die Arbeitsgruppe anleiten werden.

Beim gemeinsamen Mittagessen kann sich jeder Schüler von der interkulturellen Küche und von unseren Kochkünsten überzeugen lassen, bevor dann in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Fragen, Argumenten und Antworten gerungen wird.

Um diesen etwas anderen Schultag unvergesslich zu machen, wird eine Filmgruppe den ganzen Tag mit ihren Smartphones festhalten, um dann unter professioneller Anleitung einen ansehnlichen Film aus den vielen Clips entstehen zu lassen. In dieser Dokumentation soll die Arbeit in den Einzelworkshops gezeigt werden. Dabei sollen auch Stimmungen und Emotionen eingefangen werden, die bei der Bearbeitung dieses stark umstrittenen Themas aufkommen.

Wir freuen uns auf diesen Schultag der besonderen Art und hoffen, dass er ein Erfolg wird!

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